GeM

Entwicklung eines intelligenten Gesundheitsassistenten für Migranten

 

KontaktProf. Dr. Sahin Albayrak
Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Partner:  AOK BundesverbandBIPS

 

Im Rahmen des GeM Projektes kooperieren der AOK-Bundesverband, das BIPS (Universität Bremen) und das DAI Labor (TU Berlin) mit dem Ziel, innovative Lösungen im Bereich IKT zu entwickeln, die den Zugang zum Gesundheitssystem für Menschen mit Migrationshintergrund verbessern. Diese Lösungen adressieren neben den gesellschaftlichen Herausforderungen aktiver Gesundheitsvorsorge insbesondere die Barrieren, die sich für Migranten in diesem Bereich ergeben. Bei der Umsetzung der technologischen Lösung werden daher auch die besonderen Probleme von Migranten, wie Sprachbarrieren, ethnische oder kulturelle Hintergründe berücksichtigt.

Dazu wird im Rahmen des Projektes ein innovativer Gesundheitsassistent für Migranten entwickelt, der insbesondere auf die Bedürfnisse von Menschen mit Migrationshintergrund zugeschnitten ist und der eine niedrige Hemmschwelle zur Nutzung auch für nicht technikaffine Benutzer aufweist. Mehrsprachigkeit, Informationsversorgung, intuitive Benutzerschnittstellen, Multimodalität und situationsbasierte Diensterbringung werden hierzu einen entscheidenden Teil beitragen.

Im Rahmen dieses Projektes werden auch die organisatorischen Voraussetzungen für eine enge deutsch-türkische Zusammenarbeit geschaffen, sowie der Aufbau einer Labor- und Demonstrationsumgebung vorangetrieben. Es werden innovative organisatorische Konzepte und Handlungsstrategien entwickelt, die u.a. den Aufbau des deutsch-türkischen Forschungszentrums (German-Turkish Advanced ICT Research Center - GT-ARC) beinhalten, welches sich zum Ziel gesetzt hat im Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie eine deutsch-türkische Kooperation aufzubauen und damit einen Mehrwehrt für beide Seiten zu generieren.

Innerhalb des DAI Labors bringen drei verschiedene Kompetenzzentren ihre Wissen und Erfahrung mit in das Projekt ein. 

Das Kompetenzzentrum Information Retrieval & Machine Learning (IRML) fokussiert sich im Rahmen des Projektes  dabei auf Mehrsprachigkeit und Informationsfilterung. Eine detaillierte Beschreibung zu dem Teilvorhaben des Kompetenzzentrums befindet sich hier.

Das Kompetenzzentrum Next Generation Services (NGS) entwickelt im Rahmen des  Projektes einen Präventionsdienst, der auf die besonderen Bedürfnisse von Migranten zugeschnitten ist. Intuitive Benutzerschnittstellen, Multimodalität und situationsbasierte Diensterbringung einfachen Zugang zu Präventionsmaßnahmen auf für nicht technikaffine Nutzer. Eine detaillierte Beschreibung der Arbeiten befindet sich hier.