SHA

Smart Health Assistant

Kompetenzzentrum: Next Generation Services
Kontakt: Prof. Dr. Sahin Albayrak, Dipl.-Inf. Andreas Rieger, Dipl.-Inf. Paul Zernicke
Partner: Deutsche Telekom, Shanghai Jiao Tong University, Fraunhofer IZM, Prozessdatenverarbeitung (Fak. IV - TU Berlin)

 

Inhalt dieses Projekts ist die Erforschung und Entwicklung eines modularen Smart Health Assistant Frameworks im Rahmen der "Brain Inspired Multi Modal User Interface" Vision. Ziel ist die ubiquitäre Gesundheits-Unterstützung des Nutzers in allen Lebenslagen. Dabei werden sowohl pro- als auch reaktive Ansätze genutzt. Das Smart  Health Assistant Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Shanghai Jiao Tong University im Rahmen des neu gegründeten Gemeinschaftsinstituts zwischen der TU Berlin und der SJTU durchgeführt.

Ziel

Das Ziel stellt ein System dar, welches einerseits vom Benutzer akzeptiert wird (Größe, Gewicht, Benutzerinterface), und andererseits ein Medical Service Center bereitstellt. In diesem sollen Dienste angeboten werden, welche eine möglichst große Bandbreite von Anwendungen ermöglichen. Außerdem sollen zusätzlich eine Krankheitserkennungs- und eine Wellness-Applikation entwickelt werden.

Im Fokus des Projekts stehen sowohl Machbarkeitsstudien als auch konkrete Entwicklungsarbeit and Hard- und Software.

Realisierung

Das Smart Health Assistant Framework besteht aus zwei Komponenten: Auf der Benutzerseite existiert eine modulare Sensorplattform, die vom Benutzer am Körper getragen wird und in ein Shirt, Schuhe oder Armbänder integriert ist.

Die Sensorplattform misst verschiedene Parameter wie z.B. Puls, Blutsauerstoff, Beschleunigungsdaten, EKG- sowie EEG- Daten und Blutdruck, aber auch GPS-Daten. Diese Daten werden mittels Nahverkehrsfunk gebündelt und über eine Weitverkehrsfunkverbindung wie UMTS, GPRS oder WLAN in das Medical Service Center (MSC) zum System Level Gateway (SLG) übertragen.

Das MSC Framework wird in JIAC implementiert und bietet neben einer multimodalen Benutzerschnittstelle (IMASU) und den JIAC Infrastrukturdiensten (z.B. AAA) spezialisierte medizinische Services und eine mächtige Drittanbieterschnittstelle. Dies ermöglicht es Drittanbietern, medizinische Applikationen einfach und effizient zu entwickeln.