GesundheitsCoach

Kompetenzzentrum: Next Generation Services
Kontakt: Prof. Dr. Sahin AlbayrakDipl.-Inf. Paul ZernickeDipl.-Ing. Mathias Wilhelm

Partner: AOK BundesverbandART+COMConnected Living e.V.Fraunhofer IDMTFraunhofer IZM und T-Systems

Gefördert vom: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie 
Webseite: http://www.gesundheitscoach.connected-living.org

 

Das Projekt

Im Projekt Gesundheitscoach soll aus verschiedenen interaktiven Assistenzdiensten eine allumfassende Anwendung entwickelt werden, die Maßnahmen zur Prävention in Privathaushalten unterstützt. Der intergenerative Ansatz stellt dabei allen in einem Haus lebenden Generationen Präventionsangebote und -Dienste zur Verfügung, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind. So erhalten die Nutzer z.B. interaktive Hilfestellungen, mit denen sie ihre persönlichen und dem jeweiligen Alter entsprechenden Gesundheitsziele erreichen sollen. Bei der Auswahl der Funktionen werden dabei der aktuelle Gesundheitsstatus sowie die persönlichen Vorlieben berücksichtigt.

Die Coaches

Im GesundheitsCoach sind drei virtuelle Coaches verfügbar:

  • Der Ernährungscoach stellt Informationen und Verhaltensempfehlungen zur gesunden Ernährung, aber auch Rezepte oder Einkaufshilfen bereit.
  • Der Aktivitätscoach soll die Familienmitglieder aller Generationen dazu animieren, sich ausreichend und gesund zu bewegen.
  • Das dritte Modul, die Entscheidungshilfe, wertet die in den beiden Coaches anfallenden Daten aus und generiert neue Hinweise zur Unterstützung einer gesunden Lebensführung. Hier werden z.B. Erinnerungsfunktionen oder Abschätzungen gesundheitlicher Risiken angeboten.

Plattform und Prototypen

Auf der technologischen Basis der Vernetzung unterschiedlicher Heimgeräte werden im Projekt Gesundheitscoach nun Prototypen für unterschiedliche Ausgabegeräte, wie Tablet PC oder Smartphone entwickelt, die in verschiedenen Anwendergruppen (z.B. Jugendliche, Berufstätige, Rentner) getestet und praxistauglich gemacht werden. Die im Forschungsvorhaben entwickelten technikgestützten Assistenzsysteme unterstützen daneben auch den Ausbau neuer Methoden und Zugangswege zur Versorgung von Versicherten, die z.B. aufgrund räumlicher Distanzen schwerer erreichbar sind.