BeMobility

KompetenzzentrumNext Generation ServicesNetwork & Mobility
KontaktProf. Dr. Sahin AlbayrakDr.-Ing. Andreas RiegerDipl.-Inf. Frank Trollmann

Partner: Deutsche BahnBoschContiparkHaConInnovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichem Wandel (InnoZ)RWEVattenfall EuropeVerkehrsverbund Berlin-Brandenburg und SOLON
Webseitehttp://www.bemobility.de

 

Das Projekt

BeMobility testet die Integration von Elektrofahrzeugen mittels Carsharing-Systemen in den öffentlichen Verkehr. Hierbei stehen der Kunde und die Entwicklung innovativer Mobilitätskonzepte im Mittelpunkt.

Ziel

Die im Vergleich noch geringeren Reichweiten und von der jeweiligen Ladeinfrastruktur abhängigen längeren Ladezeiten von Elektrofahrzeugen erfordern neue, nutzerfreundliche Mobilitätskonzepte. Der öffentliche Verkehr wird in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle spielen. Eingebettet in ein multimodales Mobilitätskonzept können Nutzer die Systemvorteile aller Verkehrsmittel bestmöglich ausschöpfen: umweltfreundliche Elektrofahrzeuge auf der Straße in Kombination mit der dauerhaften Verfügbarkeit und unbeschränkten Reichweite im öffentlichen Verkehr. Diese Integrationsleistung zwischen Mobilitätsdienstleistungen, Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur zu erbringen, ist das Herzstück von BeMobility.

Im Mittelpunkt steht hierbei der Kunde, dem ein nahtloser Übergang zwischen den einzelnen Verkehrsträgern ermöglicht werden soll. Eine stärkere Integration bedeutet vor allem eine enge und bisher noch nicht praktizierte Zusammenarbeit von Verkehrsdienstleistern, Energieversorgern, Infrastrukturbetreibern, Fahrzeugherstellern und -zulieferern sowie IT-Unternehmen und Forschungseinrichtungen. So ist beispielsweise vorgesehen, dass Kunden umfassende Informationen sowohl über die örtliche Verfügbarkeit von Elektrofahrzeugen als auch der Ladezustand der Batterie und die Reichweite jederzeit in Erfahrung bringen können. Auch die Zugänge zu den Fahrzeugen sowie den öffentlichen Verkehrsunternehmen werden auf der Basis eines einheitlichen "Check-In / Check-Out" organisiert.

Das DAI-Labor entwickelt im Rahmen des Projektes Software-Dienste und Nutzerschnittstellen, die dem Kunden eine bequeme und intuitive Interaktion mit dem BeMobility-System ermöglichen. Dabei gilt es, ein umfassendes Gesamtkonzept zu schaffen, dass die Heterogenität einzelner Verkehrsmodi, wie Pedelecs, E-Fahrzeuge und ÖPNV sowie die zugrunde liegende IKT auf einer einheitlichen Dienste-Plattform miteinander vereint. Sowohl für Mobilitäts-Dienstanbieter als auch für die Nutzer soll so ein Fundament für Technologien geschaffen werden, die den Anforderungen neuer und weitestgehend Verkehrsmittelübergreifender Mobilitätskonzepte entspricht, die Realisierung neuer Mobilitätsdienste vorbereitet und neue Akzente für individuelle und nachhaltige Mobilität setzt.

Konkret wird im Rahmen des Projektes geprüft, ob eine Integration

  • technisch funktioniert
  • tatsächlich nachgefragt wird
  • die Leistung des öffentlichen Personenverkehrs verbessern kann sowie
  • städtebaulich realisierbar ist