KoPrA - Kompetenzzentrum digitale Präventionsassistenz

Am gesündesten ist, wer gar nicht erst krank wird. Deshalb sind zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, zertifizierte Kurse und interaktive Präventionsangebote im Web für die Gesundheitskasse schon lange eine Selbstverständlichkeit. Allerdings erreicht die AOK mit diesen Angeboten nicht alle Versicherten – gerade die jungen Erwachsenen unter 40 sind oft wahre „Vorsorgemuffel“. Gemeinsam mit dem DAI-Labor (Distributed Artificial Intelligence Laboratory) der Technischen Universität Berlin haben der AOK-Bundesverband und die AOK Nordost deshalb das „Kompetenzzentrum für digitale Präventionsassistenz” – kurz KoPrA – gegründet.

Da es sich um einen innovativen Bereich der Versorgungsforschung handelt, steht die Entwicklung und Konzeption von neuartigen Prototypen für die Prävention im Vordergrund, die z.B. auf der Ebene von Demonstratoren und im Labor getestet werden können. Diese dienen im Ergebnis als Grundlage für die Entwicklung künftiger Dienste für die Versicherten. Die gemeinsame Arbeit der Partner sichert zum einen die passgenaue Entwicklung von technisch basierten Prototypen und stellt darüber hinaus den Transfer der Entwicklungen für die Versicherten nach der Evaluation sicher.

Es werden Themen aus den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung. adressiert.  Wichtig für die Partner ist es, mit den Prototypen von KoPrA vor allem auch Versicherte anzusprechen, die mit konventionellen Maßnahmen der Prävention bisher nicht erreicht wurden. Getestet werden sollen die neuen Präventionsansätze in Modellversuchen der AOK Nordost. So kann der Erfolg der innovativen Ansätze sowohl an den Bedürfnissen einer städtischen als auch einer ländlichen Gesundheitsversorgung bemessen werden.