Das Kompetenzzentrum "Next Generation Services" (CC NGS) forscht im Bereich intelligente (Heim-) Umgebungen und zukünftiger interaktiver systeme. Mit einem Fokus auf modellbasierte Ansätze werden neuartige System, Werkzeuge und Methodologien entwickelt und evaluiert.
Die Forschung ist motiviert durch einen starker Trend in Richtung von Ubiquitous Computing in verschiedenen Bereich (Heim, Büro, Auto oder öffentliche Bereiche) und ubiquitäre Dienste, die über verschiedenste Geräte zur Verfügung gestellt werden, der in letzter Zeit zu beobachten ist. "Dinge" werden vernetzt und Dienste sind nicht mehr an einzelne Geräte gebunden. Die nächste Generation von Diensten steht dabei mehr und mehr im Zentrum des täglichen Lebens, was eine enorme (soziale) Verantwortung für Anwendungsentwickler und Forscher.
Die nächste Dienstgeneration muss dabei menschliche Aspekte wie (Soziales, Kollaboration, Gesundheit und Bildung) in jeder Applikation berücksichtigen. Während einerseits der Komfort der Nutzer im Vordergrund steht, müssen zukünftige Applikationen auch ein Augenmerk auf seine Bildung und Gesundheit legen. Ein weiterer Aspekt ist die Reduzierung des enormen Energie-Hungers der in der Entwicklung von Geräten, Komponenten, Algorithmen und Applikationen berücksichtigt werden muss. Basierend auf dieser Motivation führt das CC NGS Forschung in verschiedenen Bereichen durch, unter anderem:
- Mobile kontextadaptive Dienste
- Multimodale Interaktion in intelligenten Umgebungen
- Verteilte und kollaborative mehr-benutzer Interaktion Kollaborative Dienste
- Nutzermodellierung und Automatische Evaluation von Adaptionsstrategien und Systemevolution sowohl zur Designzeit als auch zur Laufzeit
- Laufzeitmodelle von Kontext und Umgebungsinformationen, Softwaredesign und Diensteigenschaften
- Modelle von Nutzermotivation und medizinischen, menschlichen und energetischen Aspekten von Software
Zusammengefasst konzentriert sich das CC NGS auf den Einsatz modellbasierter Technologien mit dem Ziel Software ihres zugrunde liegenden Designs bewusst zu machen um die Entwicklung von adaptiven, selbst-konfigurierbaren und evolutionäre Systemen in zukünftigen Software-Ökosystemen zu unterstützen, die das Herz von intelligenten Umgebungen und der "Next Generation Services" formen.






