SOPRO

Selbstorganisierende Produktion

KompetenzzentrumAgent Core Technologies
KontaktProf. Dr. Sahin AlbayrakDr.-Ing. Axel Heßler, Dipl.-Inf. Erdene-Ochir Tuguldur 
Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 
Koordinator: VDMA 
Website: www.sopro-projekt.de

 

Im Rahmen des wissenschaftlichen Vorprojektes SOPRO werden Formen der Selbstorganisation und deren Eignung für den Einsatz in Produktionsumgebungen untersucht, um speziell Einzelanfertigungen kostengünstiger zu gestalten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und durch den Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) koordiniert. Durchgeführt wird es durch eine Reihe von Forschungseinrichtungen der Fraunhofer Gesellschaft und der Technischen Universität Berlin. Die Arbeiten des DAI-Labors erfolgen dabei in enger Kooperation mit dem Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) der Fraunhofer Gesellschaft.

Ziel

Zur Standortsicherung der industriellen Produktion in einem Hochlohnland wie Deutschland unter den Herausforderungen einer Globalisierung wird es erforderlich, unter Einsatz von Hochtechnologien in kurzer Zeit maßgeschneidert technische Produkte zu entwickeln und zu fertigen. Dafür müssen bestehende Produktionseinrichtungen mit Ausrichtung auf die starre Großserienfertigung erweitert werden, um den Anforderungen maßgeschneiderter Produkte zu genügen.

Realisierung

Die Lösung in SOPRO besteht aus mehreren Teilen. Zum einen werden kleine Sensorknoten entwickelt, die in die Produktionsumgebung eingebracht werden können. Weiterhin wird eine intelligente Middleware geschaffen, die auf den Sensorknoten läuft und somit am Produktionsprozess beteiligte Komponenten miteinander vernetzt. Diese kommunizieren aktiv miteinander und führen dezentral in Kooperation mit der Umgebung Planungs-, Koordinierungs- und Überwachungsaufgaben eigenverantwortlich durch. Außerdem werden Entwicklungs- und Überwachungswerkzeuge realisiert, mit denen sich die Algorithmen zu Selbstorganisierung schneller umsetzen lassen sowie der Informationsbedarf für Sicherungssysteme gedeckt werden kann.