Forschungsschwerpunkte

Das CC-ACT beschäftigt sich mit der Erforschung und Anwendung von agentenorientierten Methoden und Technologien.  Diese werden in Kooperation mit verschiedenen Partnern aus Industrie und Wissenschaft in Projekten im Umfeld der Telekommunikation, Energiewirtschaft und Elektromobilität permanent erprobt. Methoden und Werkzeuge werden an die jeweilige Domäne angepasst und anhand von aktuellen Szenarien und Problemen evaluiert und verbessert. Ziel ist die schnelle und effiziente Entwicklung von skalierbaren Systemen und die Beherrschung der inhärenten Komplexität ohne dabei die Freiheitsgrade der einzelnen Komponenten sowie des Gesamtsystems einzuschränken.

Agent Oriented Software Engineering

Ziel ist die Entwicklung von Methoden, Frameworks und Tools um agentenorientierte Anwendungen und Dienste zu entwickeln. Die Anwendung und Nutzbarkeit dieser Methoden wird in Industrie- und Forschungsprojekten geprüft.

Semantische Dienste

Semantische Dienstbeschreibungen in serviceorientierten Architekturen (SOA) erweitern Schnittstellendefinitionen über rein syntaktische Kennzeichnungen hinaus mit semantischen Inhalten. Dieser Ansatz ermöglicht es, den Automatiserungsgrad in der Nutzung von Diensten zu erhöhen.

Adaptive Agenten und Selbstorganisation

Softwaresysteme sind unausweichlich ständiger Änderung unterworfen. Speziell unvorhergesehene Ereignisse sowohl in der Software selbst als auch in der Umgebung bedingen eine nachträgliche Anpassung der Software. Diese Anpassung muss bisher weitestgehend manuell vorgenommen werden, sei es durch Änderungen der Systemkonfiguration oder der Programmierung. Adaptive Systeme sind in der Lage, diese Änderungen selbstständig durchzuführen.

Agenten in Sensorumgebungen

Ein Anwendungsgebiet bei dem extreme Verteiltheit und Dynamik eine wichtige Rolle spielen sind Sensornetzwerke. Zwar sind agentenorientierte Ansätze hier sehr passend, jedoch muss das Framework der zusätzlichen Anforderung der Ressourcenschonung gerecht werden.

Management verteilter Systeme

Aufgrund der inhärenten Komplexität und umfangreichen Größen heutiger verteilter Systeme ist das überwachen und managen solcher Infrastrukturen eine Herausforderung für Administratoren und auch Entwickler. Überwachungswerkzeuge wie z.B. ASGARD erlauben die Echtzeitüberwachung  verteilter Systeme mit Hilfe von 3D Darstellungen, ohne den Benutzer visuell zu überladen, und bieten strukturelle Einsichten in laufende Systeme.

Agenten im Anwendungskontext der Elektromobilität

Multiagenten-Systeme gelten als die beste Wahl für die automatisierte Lösung verteilter und komplexer Aufgaben. Dies trifft insbesondere für das neue Anwendungsgebiet der Elektromobilität zu.