MAMS

Multi-Access, Modular Services Framework

KompetenzzentrumAgent Core Technologies 
KontaktProf. Dr. Sahin Albayrak, Dr. Benjamin Hirsch, Dipl.-Inf. Alexander Thiele
Website: www.mams-platform.net 
Gefördert von: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Partner: Deutsche Telekom LaboratoriesAlcatel Lucent AGFraunhofer Gesellschaft FOKUSFraunhofer Gesellschaft SIT, Fraunhofer Gesellschaft FIRST, Technische Universität Lehrstuhl für Marketing, Trommsdorff + Drüner, D-Labs GmbH, Median Kliniken GmbHCharité Universitätsmedizin

 

Das MAMS Projekt bietet eine vollständige vertikale Abdeckung aller Ebenen, von der Dienstentwicklung über Ausführungs- und Netzwerkebene bis hin zur Hardware. Die Integration der verschiedenen Komponenten ist dabei ein Kernelement, um den schnellen Übergang von der Entwicklung zum Betrieb der Dienste und Anwendungen zu ermöglichen.

Neben diesen technischen Aspekten unterstützt das Projekt die Entwicklung anwendungsnaher Lösungen auch durch die Einbindung Kleiner und Mittlerer Unternehmen (KMUs), um direkte Informationen zu den Entwicklungen zu erhalten. Diese Unternehmen werden zur Prüfung und Qualitätssicherung eingebunden, um frühzeitig Benutzerfeedback in die Arbeiten einfließen zu lassen.

Durchgeführt wird dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt durch führende Industriepartner aus dem Telekommunikationsumfeld, wie Deutsche Telekom, Alcatel AG und Infineon AG sowie einer Reihe von Forschungseinrichtungen der Fraunhofer Gesellschaft und der Technischen Universität Berlin. Die Arbeiten des DAI-Labors erfolgen dabei in enger Kooperation mit dem Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik, Fachgebiet Übersetzterbau und Programmiersprachen (ÜBB) der Fakultät IV der Technischen Universität Berlin.

Ziel

Die Entwicklung neuer Dienste für Telekommunikationsanwendungen und andere IT Systeme ist das wichtigste Innovationsmittel für Telekommunikationsdienstleister und andere Anbieter. Konkurrenz und Erwartungsdruck fordern immer schnellere Dienstentwicklungen, um neue Angebote frühzeitig zur Verfügung stellen zu können. Die Beschleunigung der Dienstentwicklung wird somit zum Ziel neuer Konzepte und Werkzeuge.

Realisierung

Die MAMS Lösung besteht aus mehreren Teilen. Zum einen wird eine Entwicklungsumgebung entworfen die es Benutzern, die selber keine Experten sind, erlaubt neue Dienste zusammen- und bereitzustellen. Damit werden diese Nicht-Experten zu potenziellen Entwicklern, die ihre Kreativität und Domänenkenntnisse selbstständig zur Erstellung von Diensten und Anwendungen nutzen können. Weiterhin werden auch Werkzeuge für Experten entwickelt, mit denen diese, schnell und effizient, Bausteine für Nicht-Experten oder auch eigene Dienste und Anwendungen erstellen können. Dabei werden Standards wie Webservices oder Prozessmodellierungssprachen wie BPEL als Grundlagen für die zu entwickelnden Technologien herangezogen und weiterentwickelt.

Weiterhin werden die Entwicklungswerkzeuge mittels eines Frameworks direkt an eine verteilte Ausführungsumgebung angebunden. Dieses erlaubt eine nahtlose Bereitstellung der entwickelten Dienste und Anwendungen, um eine weitere Beschleunigung des Entwicklungsprozesses zu erreichen. Dabei bieten Ausführungs- und Entwicklungsumgebung die Einbindung modernster Infrastrukturen, so dass Dienste und Anwendungen auf umfangreiche Funktionalitäten als Bausteine zurückgreifen können. Zu diesen Infrastrukturen gehört zum Beispiel das IP Multimedia Subsystem (IMS) zur Integration von Multimediaverbindungen, z.B. für Video Telefonie oder Konferenzschaltungen, usw.