Intermodale Mobilitätsassistenz für Großstädte

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KompetenzzentrumAgent Core Technologies 
KontaktProf. Dr. Sahin AlbayrakDr.-Ing. Jan Keiser 
Partner: GT-ARC gGmbH

Sponsor: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Motivation und Ziele

Der Verkehr in Großstädten nimmt aufgrund der Verstädterung stetig zu. Traditionelle Mobilitätsgewohnheiten, die vorwiegend auf der Nutzung eigener Fahrzeuge basieren, stoßen aufgrund von Staus und Parkplatzmangel schnell an ihre Grenzen und werden durch steigende Kraftstoffpreise uninteressant. Zudem beeinträchtigen Lärm und Schadstoffe die Gesundheit der Anwohner und die freigesetzten Treibhausgase begünstigen die globale Erwärmung.

Das Projekt IMA hat sich zum Ziel gesetzt, durch geeignete Unterstützung bei der intermodalen Planung und Durchführung von Fahrten eine effizientere und
umweltfreundlichere Nutzung von Verkehrsmitteln zu erreichen, um die Lebensqualität in den Städten zu erhöhen und einen Teil zur Erreichung der Klimaziele beizutragen.

Ansatz: Mobilitätsplattform und –assistenz

Im Rahmen von IMA wird eine offene Mobilitätsplattform entwickelt, der sich unterschiedliche Anbieter von Verkehrsmitteln und verkehrsrelevanten Informationen anschließen können. Diese semantisch aufbereiteten  Informationen werden miteinander verknüpft, um individuelle  Mobilitätsempfehlungen zu generieren. Dem Nutzer können diese multimodal zur Verfügung gestellt werden. Bei aktuellen Verkehrsbeeinträchtigungen oder Abweichungen von der Route wird er über angepasste Empfehlungen informiert. Unter Zuhilfenahme von Simulationsverfahren können basierend auf den verfügbaren Verkehrs- und Nutzerdaten die Auswirkungen verschiedener Infrastrukturänderungen berechnet werden. Ein wesentlicher Schwerpunkt von IMA ist die Gewährleistung der Datensicherheit und Privatsphäre. 

Mehr Infos: ima.dai-labor.de